5 Gründe für LinkedIn & XING: Karrierenetzwerke im Marketing nutzen

5 Gründe für LinkedIn & XING: Warum Karrierenetzwerke Teil Ihrer Social-Media-Strategie sein müssen

Karrierenetzwerke auf Laptop

Facebook, Twitter, Instagram – diese Kanäle sind selbstverständlich in jedem Social-Media-Portfolio vertreten. Wieso auch nicht? In diesen sozialen Netzwerken holt man schließlich seine Zielgruppe ab: Ob morgens beim ersten Kaffee eine reißerische Neuigkeit, in der Mittagspause ein Tweet zur gesunden Work-Life-Balance oder abends auf der Couch auf dem Second Screen. Die eierlegende Wollmilchsau scheint gefunden. Doch da gibt es noch andere Ziele abseits der Unterhaltung, denen in vielen Social-Media-Strategien keine Beachtung geschenkt wird. Im Folgenden finden Sie fünf Gründe, warum Ihr Unternehmen auch Karrierenetzwerken Aufmerksamkeit zollen sollte.

Selbstverständlich erreicht man über die Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen, wie sie hierzulande von Tausenden B2C-Unternehmen betrieben werden, Fans und potenzielle Kunden. Das haben nicht nur Best-Practice-Streber wie die Berliner Verkehrsbetriebe, Opel oder auch Pick-up erkannt: Während im Jahr 2012 schon knapp die Hälfte aller gewinnorientierter Organisationen in Deutschland in Social Media vertreten waren, sind es im Jahr 2015 bereits drei Viertel. Das ergaben zwei Erhebungen im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom. Und dafür gibt es auch einige wirklich gute Gründe: Mit punktweltweit 320 Millionen aktiven Nutzern hat Instagram kürzlich Twitter (235 Millionen aktive Nutzer) überholt. Übertrumpft werden die Facebook-Tochter Instagram und der Microblogging-Dienst Twitter aktuell nur von Facebook – mit insgesamt 1,7 Milliarden Nutzern im Monat.

Doch nach wie vor machen deutsche Unternehmen einen großen Bogen um die Karrierenetzwerke XING und LinkedIn. Während das ausschließlich im deutschsprachigen Raum verfügbare soziale Medium XING mittlerweile fast 10,5 Millionen Nutzer hat, verfügt der von Microsoft aufgekaufte Mitbewerber LinkedIn weltweit über sage und schreibe 467 Millionen (!) Mitglieder – und damit annähernd so viele wie beispielsweise Twitter oder Instagram. Doch nicht nur deshalb sollten Social-Media-Manager beziehungsweise ihre Auftraggeber in den Firmen den Schritt in die Karrierenetzwerke wagen. Nachfolgend haben wir für Sie fünf unumstößliche Argumente aufbereitet, weshalb XING und LinkedIn mehr sind als „nur“ Karrierenetzwerke:

1. Beträchtliche Nutzerzahlen im deutschsprachigen Raum

LinkedIn verfügt in Deutschland, Österreich und der Schweiz mittlerweile über stolze neun Millionen Mitglieder – und ist damit ein gutes Stück an die deutsche Konkurrenz XING herangerückt. Zwar hat XING mit knapp 10,5 Millionen Nutzern im deutschsprachigen Raum nach wie vor den Trumpf in der Hand, könnte jedoch bald von LinkedIn ein- oder sogar überholt werden. Der stetige Zuwachs von LinkedIn-Nutzern in den DACH-Ländern zeigt, dass ein großes Interesse besteht, sich beruflich auf internationaler Bühne zu vernetzen. Hier trägt die Globalisierung Früchte, da kann auch das LinkedIn-Verbot Russlands nichts dran rütteln.

punkt22. Fachlicher Austausch statt unterhaltendem Zeitvertreib

Apropos Vernetzung: Karrierenetzwerke nehmen in den Tiefen des Social Webs eine Art Sonderstellung ein. Während Facebook & Co. überwiegend in der Freizeit genutzt werden und hauptsächlich unterhaltende Inhalte aufweisen, geht es in den beruflichen Netzwerken ein ganzes Stück seriöser zu. Dort finden neben der Vernetzungen unterschiedlichster Spezialisten insbesondere fachliche Diskussionen statt. Fragen werden gestellt und gemeinsam nach Problemlösungen gesucht. Nicht selten lassen sich tiefschürfende und langfristige Kontakte herstellen, die letztlich dem ganzen Unternehmen zugutekommen.

3. Spiegeln von Beiträgen für ein besseres Linkprofil

Auf Karrierenetzwerken lassen sich vorhandene Inhalte anderer Sozialer Medien problemlos spiegeln, ohne zwingend neuen Content generieren zu müssen. Denn die Zielgruppe ist eine andere, hat den Post auf Facebook, den Tweet oder das Instagram-Pic noch nicht gesehen – und wird per LinkedIn oder XING erreicht. Somit wird die Reichweite in Social Media noch einmal erhöht und durch sogenannte Social Signals sind zudem langfristige Auswirkungen auf das Google Ranking feststellbar. Die in den Karrierenetzwerken geposteten Beiträge leisten im Zusammenspiel mit den Interaktionen der Nutzer einen positiven Beitrag für die Suchmaschinenoptimierung Ihres Webauftritts.

punkt44. Content Seeding, das Früchte trägt

Wie bereits erwähnt, wird in LinkedIn- und XING-Gruppen rege diskutiert: Hier sind Fachleute auf der Suche nach neuen Impulsen, innovativen Ideen und Branchentipps. Der ideale Ort, um den ohnehin bereits produzierten Content auszusäen und über die  Reichweite der eigenen Auftritte hinaus zu präsentieren. Somit erreichen die neuesten Dienstleistungen oder das aktuellste Produkt auch potenzielle Interessenten, die beispielsweise keine „Gefällt mir“-Angabe auf der Facebook-Seite hinterlassen haben. Hierbei muss jedoch insbesondere darauf geachtet werden, keine werbenden Formulierungen zu verwenden, sondern den Mehrwert der Inhalte für die Gruppendiskussion aufzuzeigen. Durch diese Methode des Content Marketings wird indirekt das eigene Produkt beziehungsweise die eigene Dienstleistung in den Fokus gerückt und eine adäquate Lösung für die diskutierte Problematik aufgezeigt.

5. Werben von Fachkräften via Social-Media-Auftritt

Zu guter Letzt bietet sich in den Karrierenetzwerken die Möglichkeit, potenzielle Arbeitnehmer von sich zu überzeugen. Employer Branding ist diesbezüglich ein heiß diskutierter Ansatz. Durch Ihren Content präsentieren Sie Ihre Kompetenz auf einem bestimmten Gebiet und sprechen auf der einen Seite Interessenten beziehungsweise Sparring-Partner an. Auf der anderen Seite bilden sich jobsuchende Fachkräfte ein positives Bild von Ihrem Unternehmen als Arbeitgeber – etwa weil Sie über Forschung oder interne Ergebnisse berichten. Dadurch ergibt sich eine Synergie, die Facebook & Co. nur begrenzt bieten können.

Statistik: Welche der folgenden Social-Media-Plattformen nutzt Du? | Statista

Um die aufgeführten Punkte optimal umzusetzen, bedarf es einer ganzheitlichen Herangehensweise. Spätestens seit XING vor kurzem die neuen Business-Seiten vorgestellt hat, bieten sich völlig neue Möglichkeiten, Ihr Unternehmen zu repräsentieren. Während diese für die Außendarstellung von Produkten und Dienstleistungen prädestiniert sind, eignen sich die Unternehmensprofile besonders gut für das oben angesprochene Employer Branding – also der positiven Darstellung gegenüber potenziellen Arbeitnehmern. Doch auch hier gibt es Unterschiede: Reicht ein Basis-Unternehmensprofil oder sollen die Vorteile des Unternehmens mittels eines Employer Branding Profils hervorgehoben werden? Diese Auswahl ist zwar ein Vorteil von XING, sorgt bei vielen jedoch zumindest anfangs für Verwirrung. Ein Grund für LinkedIn: Dort gibt es nur einen Typ Unternehmensprofil, was die Wahl nicht besonders schwer macht. In jeder individuellen Social-Media-Strategie sollte entweder ein Mix aus XING und LinkedIn verfolgt – oder der Fokus auf eines der beiden sozialen Netzwerke gelegt werden. Wir beraten Sie gerne hinsichtlich Ihrer Unternehmensziele und finden die optimale Social-Media-Strategie für Ihren Marketingerfolg. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch!

 

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Christoph jongliert mit Worten: Als Content-Marketing-Spezialist wühlt er sich in die Themen unserer Kunden und fördert Inhaltspotenziale zutage. Sofern er die nicht gerade in Blogartikel oder Social-Media-Beiträge verpackt, ergründet er Marketingmöglichkeiten von Karrierenetzwerken.
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