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ChatGPT Ads Manager: So schaltet ihr eure erste Kampagne

Jannik Bork
KI

Anzeigen in ChatGPT könnt ihr seit diesem Sommer selbst buchen, auch aus Deutschland. Die Oberfläche dafür heißt ChatGPT Ads Manager, und sie ist schnell erklärt. Wie legt ihr das Konto an, wie ist eine Kampagne aufgebaut, was braucht ihr an Tracking, und was gilt in der EU anders? Wir gehen die Einrichtung Schritt für Schritt durch. Jetzt weiterlesen!

Kurz gesagt: Der ChatGPT Ads Manager ist OpenAIs Self-Service-Oberfläche für Anzeigen in ChatGPT, erreichbar unter ads.openai.com. Ihr meldet euch mit eurem OpenAI-Konto an, hinterlegt Abrechnung und Unternehmensdaten und baut Kampagnen in drei Ebenen: Kampagne, Anzeigengruppe, Anzeige. Ein Mindestbudget gibt es nicht, der Start kostet also erst einmal nur Zeit.

Stand dieses Beitrags: Oktober 2026. ChatGPT Ads läuft als Beta und hat seit Februar 2026 im Monatstakt Funktionen dazubekommen. Wir aktualisieren den Beitrag, wenn sich Wesentliches ändert.



Anzeigen in ChatGPT könnt ihr seit diesem Sommer selbst buchen, auch aus Deutschland. Die Oberfläche dafür heißt ChatGPT Ads Manager, und sie ist schnell erklärt. Wie legt ihr das Konto an, wie ist eine Kampagne aufgebaut, was braucht ihr an Tracking, und was gilt in der EU anders? Wir gehen die Einrichtung Schritt für Schritt durch. Jetzt weiterlesen!

Kurz gesagt: Der ChatGPT Ads Manager ist OpenAIs Self-Service-Oberfläche für Anzeigen in ChatGPT, erreichbar unter ads.openai.com. Ihr meldet euch mit eurem OpenAI-Konto an, hinterlegt Abrechnung und Unternehmensdaten und baut Kampagnen in drei Ebenen: Kampagne, Anzeigengruppe, Anzeige.

Stand dieses Beitrags: Oktober 2026. ChatGPT Ads läuft als Beta und hat seit Februar 2026 im Monatstakt Funktionen dazubekommen. Wir aktualisieren den Beitrag, wenn sich Wesentliches ändert.

Was ist der ChatGPT Ads Manager und seit wann gibt es ihn?

Der ChatGPT Ads Manager ist OpenAIs Buchungsoberfläche für Anzeigen in ChatGPT. Der Self-Service startete am 13. April 2026 und öffnete sich am 5. Mai 2026 für alle US-Unternehmen. Mit der Ankündigung vom 31. August 2026 können Werbetreibende auch in Europa, Indien, dem Nahen Osten und Nordafrika direkt buchen. Die Oberfläche läuft weiterhin als Beta.

Die Einordnung dazu: OpenAI schreibt, dass ChatGPT Ads weniger als 200 Tage nach dem Start eine auf das Jahr hochgerechnete Umsatzrate von einer Milliarde US-Dollar erreicht hat und von zehntausenden Werbetreibenden genutzt wird. Verfügbar ist das Werbeprodukt in mehr als 40 Ländern, teils über das OpenAI-Ads-Team und über Technologiepartner wie Criteo, teils eben im Self-Service.

Für Deutschland, Österreich und die Schweiz heißt das: Self-Service ist seit dem 31. August 2026 für berechtigte Werbetreibende offen, nach Onboarding und Verifizierung. Wer heute startet, arbeitet mit einem Produkt, das im Monatstakt Funktionen nachbekommt.

Wer sieht Anzeigen in ChatGPT?

Anzeigen sehen Nutzer der Free- und Go-Tarife. In Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu gibt es keine Werbung, ebenso nicht in Konten, die offenbar Minderjährigen gehören. Ausgespielt wird unterhalb einer Antwort, gekennzeichnet als gesponsert und optisch von der Antwort getrennt. Drei Stellen bleiben laut OpenAIs Hilfeseite zu Anzeigen in ChatGPT vollständig frei: der Browser ChatGPT Atlas, temporäre Chats und sensible oder regulierte Themen wie körperliche und mentale Gesundheit oder Politik. Werbetreibende erhalten keinen Zugriff auf Unterhaltungen.

Schritt 1: Wie richte ich ein Konto im ChatGPT Ads Manager ein?

Das Konto legt ihr unter ads.openai.com mit dem OpenAI-Account an, den ihr schon für ChatGPT nutzt. Vor dem Absenden prüft ihr Land, Währung und Zeitzone, denn diese Angaben lassen sich später nicht mehr ändern. Danach richtet ihr die Abrechnung ein, ohne sie läuft keine Kampagne.

Die Reihenfolge, die wir empfehlen:

  • 1. Eine Person legt das Konto an. Sie lädt anschließend alle anderen ein. Existiert im Unternehmen schon ein Konto, lässt ihr euch vom Admin einladen, statt ein zweites anzulegen.
  • 2. Rollen vergeben. Unter Einstellungen und Nutzer gibt es drei Rollen: Admin mit Vollzugriff, Member zum Erstellen und Verwalten von Kampagnen und Viewer als Nur-Lesen-Zugang. Agenturen bekommen in der Regel Member, der Kunde behält Admin.
  • 3. Abrechnung hinterlegen. Kreditkarte plus Rechnungsprofil mit Firmenname, Rechnungsadresse und Rechnungs-E-Mail.
  • 4. Marken- und Rechtsnamen sauber eintragen. Der bei der Anmeldung eingetragene Name wird gleichzeitig Kontoname, Markenname und juristischer Name. Als Rechtsnamen gehört die eingetragene Firmierung hinein, als Markenname der Name, der in der Anzeige stehen soll.

Ein Klassiker, den wir vermeiden würden: den Markennamen später nachträglich ändern. Laut OpenAIs Anleitung zur Kontoeinrichtung löst eine Änderung des Markennamens eine Markenprüfung aus, die die Auslieferung pausiert. Eine Änderung des Rechtsnamens startet die Unternehmensverifizierung neu. Also einmal bitte richtig eintragen, inklusive Logo.

Schritt 2: Wie ist eine Kampagne aufgebaut?

Die Struktur hat drei Ebenen. Die Kampagne legt Ziel, Budget, Zeitplan und Targeting fest. Die Anzeigengruppe bündelt Anzeigen nach Thema oder Nutzerintention und enthält die Kontext-Hinweise. Die Anzeige selbst ist das Creative aus Titel, Text, Bild und Landingpage. Danach geht die Kampagne in die Prüfung.

Die Ebenen kennt ihr aus Google Ads und Meta. Neu ist die mittlere: Kontext-Hinweise beschreiben, in welchen Gesprächssituationen eine Anzeige passt. Das ist kein Keyword-Targeting und keine Interessenliste, sondern eine Beschreibung des Anlasses. Wer hier „Laufschuhe“ hinschreibt, verschenkt die Mechanik. Wer beschreibt, dass jemand über Knieschmerzen beim Laufen oder den ersten Halbmarathon spricht, trifft den Kontext.

Für den Einstieg bietet der Ads Manager zwei Wege: die geführte Erstellung oder den Bulk-Upload über eine vorbereitete Kampagnen-Schema-Vorlage. Bei mehr als einer Handvoll Anzeigengruppen ist der Bulk-Weg deutlich schneller.

Schritt 3: Welche Ziele und Gebotsstrategien gibt es?

Es gibt drei Kampagnenziele. Impressions wird nach CPM abgerechnet und auf Reichweite optimiert. Clicks läuft auf CPC. Conversions arbeitet als oCPC: optimiert wird auf Klicks, die wahrscheinlich zu einem gewählten Conversion-Event führen – abgerechnet wird trotzdem pro Klick.

Der oCPC-Modus ist der Punkt, an dem die meisten stolpern. OpenAIs Dokumentation zu conversion-optimierten Kampagnen beschreibt es klar: Das Maximalgebot auf Anzeigengruppen-Ebene ist dort ein CPA-Gebot, der tatsächliche Preis entsteht aber pro Klick in der Auktion. Ihr zahlt also nie pro Conversion, ihr steuert nur darauf hin.

Was ihr vor dem Start wissen solltet:

  • Genau ein aktives Standard-Conversion-Event. Benutzerdefinierte Events sind als Optimierungsziel nicht zugelassen, auch wenn ihr sie messen könnt.
  • Ziel und Event sind nach der Erstellung fix. Beides lässt sich später nicht mehr ändern, und bestehende CPM- oder CPC-Kampagnen lassen sich nicht auf oCPC umstellen. Wer das Ziel wechseln will, baut neu.
  • Produktfeed-oCPC ist Open Beta. Für Shops heißt das: funktioniert, ist aber jünger als der Rest.

Beim Targeting habt ihr laut OpenAIs Dokumentation zum Kampagnen-Targeting diese Hebel: Länder über ISO-Codes, darunter feinere Regionen über Location-IDs, mit Ein- und Ausschlusslisten von je bis zu 2.500 IDs. Bei neuen Produktfeed-Kampagnen geht Geo-Targeting nur auf Länderebene. Plattformseitig wählt ihr zwischen „ios_app“, „android_app“ und „web“, wobei „web“ Desktop und mobiles Web zusammenfasst. Ohne Angabe laufen alle Plattformen.

Custom Audiences mit Einschränkung: Ihr ladet E-Mail-Adressen, Telefonnummern, deren SHA-256-Hashes oder GAIDs hoch und nutzt die Liste als Einschluss, Ausschluss oder Gebotsmultiplikator. Für Einschluss und Multiplikator braucht es mindestens 25.000 zugeordnete Nutzer, für Ausschlüsse gilt kein Minimum. Da personalisierte Anzeigen im EWR und in der Schweiz nicht verfügbar sind, gehen wir davon aus, dass die Funktion hier nicht greift. OpenAI schreibt dazu nichts Ausdrückliches – also im Konto gegenprüfen, bevor ihr damit plant.

Budgets steuert ihr über ein Tagesbudget plus ein Gesamtbudget je Kampagne, verteilt über Budget-Pacing. In der Oberfläche gibt es zusätzlich die Gebotsstrategie „Maximize Results“. Für conversion-optimierte Kampagnen braucht OpenAI Conversion-Daten zurück, ohne Messung bleibt euch Reichweite und Traffic. Deshalb gehört die Messung nicht an das Ende der Einrichtung, sondern an den Anfang.

Schritt 4: Wie baue ich die Anzeigen?

Eine Anzeige besteht aus Titel, Text, Bild und Landingpage. Der Titel nennt den Nutzen direkt, der Text ergänzt Vorteile oder Anwendungsfälle statt den Titel zu wiederholen, das Bild bleibt einfach und selbsterklärend. Als Ziel empfiehlt OpenAI eine Produkt-, Kollektions- oder Inhaltsseite, nicht die Startseite.

Der wichtigste Hebel ist Varianz. OpenAI empfiehlt ausdrücklich viele klar unterscheidbare Titel- und Textvarianten pro Angebot, damit mehr Gesprächssituationen abgedeckt werden. Konkrete Zeichenlängen nennt OpenAI in der Hilfe nicht, nur „empfohlene Zeichenbegrenzungen“ in der Oberfläche. Plant also kurz und prüft die Anzeige im Editor.

Ein technischer Punkt, der gern durchfällt: Die Landingpage darf die OpenAI-User-Agents „OAI-AdsBot“ und „OAI-SearchBot“ nicht blockieren. Wer seine robots.txt oder das CDN restriktiv eingestellt hat, bekommt die Anzeige abgelehnt. Das gleich mit prüfen, bevor die erste Kampagne in die Freigabe geht. UTM-Parameter lassen sich pro Creative ergänzen, Kampagnen- und Anzeigen-IDs hängt OpenAI automatisch an die Ziel-URL.

Praktisch für den Start: ChatGPT kann Anzeigenentwürfe aus den Metadaten eurer Website vorbefüllen, mit Bild, Titel und Beschreibung. Das sind keine KI-generierten Texte, sondern übernommene Angaben. Als Rohgerüst taugt es, als fertige Anzeige nicht.

Schritt 5: Wie messe ich Conversions?

Für die Messung gibt es zwei Wege, die sich ergänzen. Der JavaScript-Pixel läuft im Browser und liest den Parameter „oppref“ aus der Landingpage-URL in ein First-Party-Cookie. Die Conversions API schickt Ereignisse direkt vom Server. Wer beides parallel nutzt, vergibt eigene event_id-Werte, sonst zählt OpenAI doppelt.

Das Pixel gehört laut OpenAIs Pixel-Dokumentation möglichst weit oben in den Head jeder Seite, auf der ihr Conversions messt. Die Pixel-ID holt ihr euch im Conversions-Tab des Ads Managers. Zwei Cookies legt das Pixel an: „__oppref“ mit der Klickreferenz und 30 Tagen Laufzeit, dazu „__obref“ mit einer Browser-Referenz und 365 Tagen. Setzt ihr den Consent auf false, sendet das Pixel keine Events und beide Cookies werden gelöscht. Blockierte Events werden nicht nachgeholt.

Drei Punkte, die in der Umsetzung regelmäßig Zeit kosten:

  • Content Security Policy. Ohne Freigabe für bzrcdn.openai.com und bzr.openai.com lädt das Pixel nicht. Das fällt oft erst auf, wenn die Kampagne schon läuft.
  • Deduplizierung. Der Schlüssel besteht aus Pixel-ID, Eventname und event_id, bei eigenen Events kommt custom_event_name dazu. Das erste Event gewinnt, spätere Duplikate verfallen. Die ID müsst ihr selbst erzeugen und auf beiden Wegen identisch mitgeben.
  • Server-Events auslesen. Den Parameter „oppref“ übernimmt nur das Pixel automatisch. Wer über die Conversions API misst, muss ihn selbst aus der URL lesen und mitschicken, sonst fehlt die Zuordnung.

Als Events stehen laut OpenAIs Event-Liste unter anderem page_viewed, contents_viewed, items_added, checkout_started, order_created, lead_created, registration_completed, appointment_scheduled, subscription_created und trial_started zur Verfügung, dazu app_installed und app_opened ausschließlich über die Conversions API. Eigene Custom Events sind möglich, nur eben nicht als Optimierungsziel.

Für die Conversions API gelten harte Grenzen: bis zu 1.000 Events je Request, aber alles oder nichts in der Verarbeitung. Der Zeitstempel darf höchstens sieben Tage zurück und zehn Minuten in der Zukunft liegen. Mit „validate_only“ lassen sich Payloads testen, ohne sie zu speichern. Zusätzlich lässt sich Google Analytics 4 verbinden, um die Attribution gegen den Ads Manager zu vergleichen.

Daher unser Tipp: Server-seitig messen, wo es geht. Browser-Events verlieren durch Adblocker und Cookie-Einschränkungen Volumen – und genau diese Signale braucht die Gebotsoptimierung. Wer die Meta CAPI schon aufgesetzt hat, kennt die Logik und kann sie übertragen.

Tracking für ChatGPT Ads sauber aufsetzen?

Wir richten Pixel und Conversions API ein, prüfen die Deduplizierung und klären vorab, ob eure Landingpages die OpenAI-Crawler überhaupt durchlassen. Dazu bauen wir die Kampagnenstruktur so, dass sie neben Google und Meta vergleichbar bleibt. Meldet euch für ein kostenloses Erstgespräch, dann schauen wir gemeinsam drauf.

Schritt 6: Freigabe und Monitoring

Nach dem Absenden geht die Kampagne in die Prüfung. Anzeige, Bild und Landingpage müssen den OpenAI-Werberichtlinien entsprechen. Nach der Freigabe prüft ihr den Auslieferungsstatus. Steht dort „Wird nicht ausgeliefert“, zeigt ein Mouseover den Grund.

Häufige Gründe lassen sich durch Bearbeiten und erneutes Einreichen beheben. Blocker sind Richtlinienverstöße, eine offene Konto- oder Unternehmensverifizierung und Probleme bei der Abrechnung. Als Kennzahlen stehen laut OpenAIs Schnellstart Impressionen, Klicks, Kosten, CTR, durchschnittlicher CPC, durchschnittlicher CPM und Conversions zur Verfügung, als Tabelle, Diagramm oder CSV-Export.

Was ist in Deutschland und der EU anders?

Der entscheidende Unterschied: Personalisierte Anzeigen sind im Europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz nicht verfügbar. Ausgespielt wird hier also auf Basis der laufenden Unterhaltung, nicht auf Basis von Interessenprofilen aus der gesamten ChatGPT-Nutzung. Geo-Targeting und Kontext-Hinweise bleiben.

Für die Praxis heißt das zwei Dinge. Erstens: Eure Kontext-Hinweise sind in der EU der wichtigste Steuerungshebel, nicht die Zielgruppen-Einstellung. Zweitens: Vergleiche mit US-Benchmarks taugen hier nicht, weil dort mit Personalisierung ausgeliefert wird. Wer Zahlen aus US-Cases als Erwartung übernimmt, plant falsch.

Ein ehrliches Wort zur Datenlage: Die kursierenden Performance-Zahlen stammen überwiegend von OpenAI selbst oder von Technologiepartnern wie Criteo. Unabhängig geprüft ist davon bislang kaum etwas. Wir behandeln das als Richtung, nicht als Benchmark, und planen Budgets entsprechend klein zum Start.

Unsere Einordnung: Lohnt der Start jetzt?

Wie wir den Kanal aktuell einschätzen:

  • Testbudget ja, Umschichtung nein. Bereits mit kleinen Budgets ab 15 EUR pro Tag ist der Einstieg günstig. Ein Kanal in Beta, ohne personalisiertes Targeting in der EU und mit einer auf Free- und Go-Nutzer begrenzten Reichweite ersetzt der Kanal kein funktionierendes Google- oder Meta-Setup – sondern ergänzt.
  • Die Hausaufgaben zuerst. Konto, Rechtsnamen, Crawler-Zugriff und Messung. Wer das vorab klärt, verliert in der Freigabe keine Tage. Wer es nachträglich macht, pausiert im schlechtesten Fall die Auslieferung.
  • Kontext-Hinweise sind die eigentliche Arbeit. Sie sind der neue Teil an diesem Kanal, und sie belohnen Leute, die ihre Kunden wirklich kennen. Dafür reicht kein Keyword-Export.
  • Reporting getrennt halten. Vergleicht ChatGPT Ads nicht ungeprüft mit Search. Attribution läuft hier über Pixel, Conversions API und optional GA4 – die Zahlen sind noch nicht so stabil, wie man es von Google gewohnt ist.

FAQ: Häufige Fragen zum ChatGPT Ads Manager

Was ist der ChatGPT Ads Manager?

Der ChatGPT Ads Manager ist OpenAIs Self-Service-Plattform für Anzeigen in ChatGPT, erreichbar unter ads.openai.com. Dort verwaltet ihr Werbekonto, Nutzerrollen, Abrechnung und Kampagnen. Kampagnen sind in drei Ebenen aufgebaut: Kampagne, Anzeigengruppe und Anzeige. Eingeführt wurde die Oberfläche im Mai 2026 und läuft weiterhin als Beta.

Brauche ich zusätzlich eine Unternehmensverwaltung wie den Meta Business Manager?

Nein. Eine separate Unternehmensverwaltung wie bei Meta gibt es bei OpenAI nicht. Anzeigen werden im ChatGPT Ads Manager gebucht, der Konto- und Kampagnenverwaltung in einem Werkzeug vereint. „ChatGPT Business“ ist dagegen der Unternehmens-Tarif für Teams und hat mit Werbung nichts zu tun.

Kann ich aus Deutschland ChatGPT Ads buchen?

Ja. Seit dem 31. August 2026 ist der Self-Service-Zugang für berechtigte Werbetreibende in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren europäischen Märkten offen. Voraussetzung sind Onboarding, Unternehmensverifizierung und eingerichtete Abrechnung.

Sehen alle ChatGPT-Nutzer die Anzeigen?

Nein. Anzeigen erscheinen für Nutzer der Free- und Go-Tarife. Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu sind werbefrei, ebenso Konten von Minderjährigen. Außerdem gibt es keine Anzeigen im Browser ChatGPT Atlas, in temporären Chats und in sensiblen Themen wie Gesundheit oder Politik.

Wie funktioniert das Targeting in der EU?

Personalisierte Anzeigen sind im Europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz nicht verfügbar. Die Ausspielung richtet sich deshalb nach dem Kontext der laufenden Unterhaltung, ergänzt um Geo-Targeting und Plattformsteuerung. Der wichtigste Steuerungshebel sind die Kontext-Hinweise auf Anzeigengruppen-Ebene.

Fazit: ChatGPT Ads Manager in sechs Schritten

Der Weg ist kurz: Konto unter ads.openai.com anlegen, Rollen und Abrechnung klären, Kampagne in drei Ebenen bauen, Anzeigen mit vielen Varianten anlegen, Pixel und Conversions API aufsetzen, dann Freigabe und Monitoring. Der aufwendigste Teil sind nicht die Klicks in der Oberfläche, sondern die Kontext-Hinweise und die Messung.

Was ihr nicht erwarten solltet, ist ein zweites Google Ads. Der Kanal ist jung, in der EU ohne personalisiertes Targeting und auf die kostenlosen Tarife begrenzt. Aber er ist billig zu testen, und die Hausaufgaben, die er verlangt, sind dieselben, die einem Setup auf allen anderen Kanälen helfen.

Wir starten euren ersten ChatGPT-Ads-Test

Und genau hier kommen wir ins Spiel: Wir richten Konto, Struktur und Messung ein, entwickeln die Kontext-Hinweise für eure Zielgruppen und halten das Reporting so, dass ihr den Kanal sauber neben Google und Meta bewerten könnt. Meldet euch für ein kostenloses, unverbindliches Erstgespräch, dann planen wir den Test. Und immer daran denken: am Performance Ball bleiben!

Jannik Bork

Jannik Bork

Jannik Bork ist Co-Founder von CONTXT und verantwortet dort den Bereich Meta Ads. Als Meta Business Partner betreut er die Performance-Seite von Kunden wie o2 Deutschland, Parfümerien Günther und POLYVANTIS; daneben ist er Lehrbeauftragter für Meta Ads am Mediencampus Dieburg.

Geschäftsführung

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