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TGIF #18 – Google testet neue Ad Designs

Google testet neue Ad Designs im Suchnetzwerk, Twitter baut an einem neuen Format herum und Facebook schraubt weiter am Targeting. Los geht es mit unseren Short News zum Wochenende!

Google testet neues Design für Search Ads

Bei Google läuft derzeit ein Test für verschiedene neue Ad-Designs. In Googles lokalen Suchergebnissen (genannt Google Location Pack) zu Geschäften oder lokalen Anbietern wird bisher eine einzelne Ad über den organischen Treffern angezeigt. Nun werden zwei Platzierungen direkt hintereinander getestet.

Ein weiterer Test bei Google zeigt eine stinknormale Search Ad, in welcher der Description-Text allerdings nicht als Absatz, sondern als Auflistung angezeigt wird.

Noch sind die Bullet Points in Search Ads ebenso wie die Doppel-Ads im Local Pack aber nur Experimente auf Seiten von Google. Werden sie gut angenommen, könnten sie bald als Darstellungsoption den Advertisern zur Verfügung gestellt werden.

Wir finden: Gerade die Bullet Points der Search Ads finden wir sehr spannend. Die Formatierung bringt Informationen schön auf den Punkt und sind schnell konsumierbar. Wir würden uns freuen, wenn die Formatierungsoption ins Portfolio mitaufgenommen wird.

Neue Facebook Katalog-Retargeting Möglichkeiten

Seit Kurzem ist es für Werbetreibende auf Facebook möglich, eine Custom Audience auf Grundlage der Interaktionen mit Artikeln aus einem Katalog anzulegen. Damit können Menschen erneut angesprochen werden, die sich zum Beispiel mit Collection Ads auseinandergesetzt haben. Der Retargeting-Zeitraum beträgt analog zum Website-Remarketing maximal 180 Tage.

Wir finden: Im Grunde war das Katalog-Retargeting bereits über den Umweg mit Retargeting der Website-Besucher möglich, die über die Katalog-Anzeigen auf die Website gelangt sind. Die neue Funktion erleichtert die Retargeting-Möglichkeiten rund um Kataloge aber erheblich.

Artikel schreiben auf Twitter?

Twitter schraubt offensichtlich gerade an einem Blogging-Feature für seine Plattform, mit dem Artikel ähnlich wie bei LinkedIn veröffentlicht werden können. Die IT-Spezialistin ​Jane Manchun Wong hat entsprechende Suchfilter in der Twitter-App ausfindig gemacht:

Details zu dem Funktionsumfang der Twitter-Artikel gibt es allerdings noch nicht. Nach der Abkehr von der 140-Zeichen-Grenze könnten die Artikel ein weiterer Schritt in Richtung vielfältigerer Inhalte auf Twitter sein.

Wir finden: Auf Twitter werden regelmäßig längere Statements geteilt – heute schon. Um dem Zeichenlimit zu entgehen, werden diese allerdings als Screenshot einer Textdatei verbreitet. Diese Texte können weder von der Twitter-Suche noch von Screenreadern von sehbehinderten Menschen ausgelesen werden. Das ist eher unglücklich. Die Twitter Articles würden dieses Problem lösen.

Mehr Infos zu den möglichen Twitter Articles gibt’s drüben bei Social Media Today.

Wir wünschen euch ein entspanntes und aktives Wochenende. Bis Montag! #TGIF

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