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TGIF #23 – Facebook kündigt „Advantage“ Suite an

Auch diese Woche gibt es einige Neuerungen in der Social Marketing Welt. Meta setzt voll auf maschinelles Lernen, Google verabschiedet sich langsam aber sicher von Universal Analytics und Instagram baut seine Product Tags weiter aus. Wir wünschen viel Vergnügen mit unseren News am Freitag.

Facebook setzt auf Automatisierung

Meta möchte zukünftig alle automatisierten Anzeigenprodukte in einem neuen Portfolio namens “Meta Advantage” zusammenfassen. Dazu zählen zum Beispiel die automatische Placement-Auswahl oder erweiterte Lookalike-Zielgruppen, die durch Machine Learning sinnvoll erweitert werden sollen. Neu dazukommen sollen die sogenannten “Advantage+ Shopping Kampagnen”. Dabei handelt es sich quasi um vollautomatisierte Shopping Kampagnen, in denen Creative, Targeting und Budgeteinsatz dynamisch vom Algorithmus bestimmt wird. Diese neue Kampagnenart befindet sich momentan noch in der Beta-Phase. Alle neuen Produkte sollen in die gewohnte Facebook Ads Manager-Oberfläche integriert werden.

Wir finden: Meta ist bei seinem Vorhaben in guter Gesellschaft, auch Google und Pinterest setzen verstärkt auf Automatisierung. Die Nutzung von Machine Learning in den Anzeigen-Suiten soll die Performance verbessern und den Einstieg für Anfänger erleichtern. Für komplexere Geschäftsmodelle und individuelle Kampagnen werden wir auch zukünftig nicht um ein vernünftiges Kampagnen-Management herumkommen.

Mehr Informationen zur Automation Ad Suite findet ihr bei Facebook Business.

Bye bye, Google Universal Analytics.

Es wird ein Ende auf Raten: Nachdem Universal Analytics schon längere Zeit nicht mehr mit neuen Funktionen versorgt wurde, haben wir nun ein Abschiedsdatum. Ab dem 1. Juli 2023 werden keine neuen Daten mehr durch Universal Analytics erhoben. 

Damit wird die Implementierung von der Nachfolgeversion Google Analytics 4 verpflichtend für Website-Betreiber. Google Analytics 4 greift auf das App Tracking Framework von Google zurück und soll sicherer, schneller und stärker anpassbar sein. Die Bedienung unterscheidet sich jedoch teilweise von den vielbeschrittenen Klickwegen in Universal Analytics.

Google kündigt an, dass man Universal Analytics im Laufe des nächsten Jahres auslaufen lassen will. Dabei werden die standardmäßigen Universal-Analytics-Eigenschaften ab dem 1. Juli 2023 keine neuen Treffer mehr verarbeiten. Die Universal-Analytics 360-Eigenschaften werden noch bis zum 1. Oktober 2023 weitergeführt.

Wir meinen: Google Analytics 4 ist aus den Kinderschuhen heraus. Das Argument, dass die neue Version liebgewonnene Funktionen nicht mehr bieten würde, zieht nicht mehr. Jeder Advertiser wird sich bis Sommer nächsten Jahres Gedanken zum Umstieg machen müssen. Unser Tipp: Beide Google Analytics-Versionen parallel laufen lassen und langsam die Analyse-Prozesse im Team umstellen. Es ist noch kein GA4-Fan vom Himmel gefallen!

Produkte taggen in Insta Posts

Produkte per Direct Link in Feed Posts zu taggen, war bisher verifizierten Creatorn bei Instagram vorbehalten. Nun sollen Product Tags für alle User veröffentlicht werden. Mit den Product Tags können Produkte von Unternehmen, die für Instagram Shopping eingerichtet sind, direkt in Beiträgen markiert werden. Nachdem die Funktion nun in den USA freigeschaltet wird, soll sie auch bald allen europäischen Nutzern ermöglicht werden.

Mehr Infos zu den Product Tags findet ihr bei onlinemarketing.de 

Wir finden: Mit diesem Schritt baut der Meta-Konzern sein E-Commerce-Angebot auf den Plattformen weiter aus. Die Product Tags sind besonders für Kooperationen mit InfluencerInnen interessant und werden sich sicherlich auch im deutschen Markt großer Beliebtheit erfreuen.

Habt ein geruhsames Wochenende. Geht mal raus! #TGIF

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