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TGIF #40 – Facebook erlaubt bis zu 5 Nutzerprofile

Wir präsentieren: Die Social Marketing News der 29. Kalenderwoche! Facebook versucht seine NutzerInnen durch die Einführung attraktiver Features auf der Plattform zu halten, Pinterest erweitert die Shopping-Funktionen und auf Instagram gibt es neue exklusive Content-Optionen für Creators. Los geht’s!

Bald bis zu 5 Nutzerprofile auf Facebook?

Auf der Plattform Facebook wird es demnächst einigen NutzerInnen im Rahmen eines Tests möglich sein, bis zu vier zusätzliche Profile zu erstellen, die mit dem ursprünglichen Konto verbunden sind.

Die Idee dahinter ist, dass zusätzliche Profile für verschiedene Zwecke verwendet werden können, z. B. eines für Freunde, eines für KollegInnen und eines für die Verwendung des Business Managers. Zudem müssen die NutzerInnen für die hinzugefügten Profile nicht mehr ihre echte Identität als Anzeigenamen verwenden.

Mehr zu den Nutzerprofilen erfahrt ihr bei The Verge.

Wir finden: Die Neuerung ist ein wichtiges Signal, da sie die Abkehr vom Klarnamenzwang auf Facebook markieren könnte. Meta sucht stets nach neuen Wegen, um die Nutzer angesichts der zunehmenden Konkurrenz durch andere Player zum Verbleib auf der Plattform zu bewegen. Die Möglichkeit, pseudonymisierte Profile anzulegen wie bei Twitter oder Instagram, könnte viele NutzerInnen ansprechen.

Pinterest Shopping geht in die nächste Runde

Anfang Juli kündigte Pinterest einen erweiterten Ausbau der Shopping-Funktionen auf der Plattform an. Die Neuerungen betreffen die Pinterest-Shopping-API, das Taggen von Produkten und Änderungen im Katalog sowie im sogenannten “Shoppen-Tab”. In diesem Zuge soll es Händlern auf Pinterest nun noch einfacher gemacht werden, ihre Produkte auf der Plattform zu präsentieren.

Mehr Informationen zum Thema gibt’s im Blog von Thomas Hutter.

Wir meinen: Der “Shoppen-Tag” im Pinterest-Profil ähnelt dem Shop-Tab, der auf vielen Facebook-Seiten verwendet wird. Insgesamt richtet sich die Bild- und Videoplattform damit immer stärker auf den Bereich E-Commerce aus. Das macht auch durchaus Sinn, wenn man sich aktuelle Kampagnenergebnisse auf Pinterest anschaut. Wir halten unsere E-Commerce-Kampagnen auf jeden Fall im Blick!

Meta fügt neue, exklusive Content-Optionen hinzu

Meta möchte seine Monetarisierungs- und Community-Tools für Creators mit neuen, nur für Abonnenten zugänglichen Funktionen verbessern.
Zu den neuen exklusiven Content-Optionen zählen neue Abonnenten-Chats, die es Creators ermöglichen, exklusive Chatgruppen mit bis zu 30 Personen gleichzeitig zu veranstalten und so einen privateren Raum für den Austausch in der Community zu schaffen. Außerdem können Creators jetzt auch exklusive Posts und Reels nur für ihre Abonnenten erstellen, die auf ihren Profilen zu sehen sind.
Weitere Infos gibt es bei Social Media Today.

Wir finden: Meta hat bereits im Januar exklusive Stories und Live-Übertragungen eingeführt, die nur für zahlende Abonnenten verfügbar sind. Die neuen exklusiven Inhalte sollen neue Anreize schaffen, seine Lieblings-Creator auf der Plattform auch finanziell zu unterstützen. Dasselbe Prinzip kennt man bereits von Twitch, OnlyFans oder YouTube Subscription. Facebook hat angekündigt, erst ab 2024 etwas vom Subscriber-Kuchen abhaben zu wollen.

Wir wünschen ein schattiges Wochenende. Gönnt euch mal ein Eis mit Sahne! ☀️

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