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TGIF #12 – Der News-Wrapup zum neuen Jahr

Letztes Jahr gab es einige Änderungen an der Social Marketing Front. Ganz vorne mit dabei war die Umbenennung des Plattform-Riesens Facebook in Meta. Wir geben euch einen kleinen Einblick, welche Neuerungen im neuen Jahr auf uns zukommen.

Umgestaltung des Facebook Ads Managers

Mit Odax (Outcome-Driven Ad Experiences) soll es bald ein neues Design des Ad Managers geben. Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Zielen bei der Kampagnenerstellung. Odax hat laut Meta mehrere Vorteile. So könne das neue Design logische Entscheidungen anbieten, die mit „allgemein akzeptierten Marketingkonzepten im Einklang stehen“ und zudem dabei helfen, On-Site-Lösungen für Kampagnen zu finden, die Komplexität des Kampagnensetups zu verringern, die Skalierbarkeit zu optimieren und doppelte Optionen zu vermeiden.

Der Rollout über soll schrittweise über 2022 erfolgen, ein festes Datum gibt es nicht. Änderungen betreffen zum einen das Design des Interfaces, zum anderen soll eine Zusammenführung der elf Kampagnenziele auf lediglich sechs Stück erfolgen: Awareness, Traffic, Engagement, Leads, App Promotion und Sales. Diese Ziele sollen breiter anwendbar werden, um die Kampagnenschaltung auf Facebook zu vereinfachen. Zuletzt nahm Facebook bereits Einschränkungen im Targeting von Zielgruppen vor. Eine weitere Änderung, die mit dem neuen Ads Manager Design einhergeht, stellen Cross-Channel-Kampagnen, also die Kombination von Kampagnen auf mehreren Kanälen wie beispielsweise Website und App oder Website und Shop dar.

Quelle: Meta

Wir finden: Es wird Zeit, dass Ordnung einkehrt! In letzter Zeit haben wir verstärkt das Gefühl, dass der Ads Manager ein Baukasten ist mit ständig neuen Pop-ups und redundanten Eingabefeldern. Inwieweit das neue Design und die neuen Kampagnenziele den Setup vereinfachen, wird sich herausstellen, wenn es soweit ist. Wir sind auf jeden Fall gespannt!

Instagram ermöglicht Profil-einbettungen

Die Plattform Instagram hat zuletzt einige neue Features gelauncht. Dazu gehört neben dem Jahresrückblick und der Möglichkeit, mit Reels auf Kommentare zu reagieren, die Funktion, Instagram-Profile auf einer externen Website einzubetten. ​​Bisher war es nur möglich, einzelne Beiträge einzubinden. Doch für User, die nicht nur einzelne Inhalte hervorheben, sondern einen größeren Ausschnitt eines Profils präsentieren möchten, dürfte sich die neue-Funktion als praktisch erweisen. So können Brands in Zukunft beispielsweise die Accounts von Influencern, mit denen sie zusammengearbeitet haben, einen speziellen Platz einräumen. Die Profileinbettungen werden zunächst in den USA getestet. Wenn sie dort gut aufgenommen werden, erfolgt möglicherweise auch ein Rollout in anderen Teilen der Welt.

Wir finden: Die Integration von Instagram-Posts erfreut sich auch in Deutschland hoher Beliebtheit und wird von vielen News-Publikationen genutzt. Die Möglichkeit, ganze Profile einzubinden, wird eher für Unternehmen interessant sein, die für aktuellen Content auf ihrer Website sorgen möchten.

Neue Facebook Kommentarfunktionen

Im Rahmen der Bemühungen, mehr Creator für sich zu gewinnen, hat Facebook eine Reihe neuer Tools für die Moderation von Kommentaren und den Support angekündigt. Wichtige Änderungen betreffen eine neue, vereinfachte Option zum Ausblenden von Kommentaren im Live Stream, zum Sperren von problematischen Nutzern und neue Optionen zum Blockieren von Schlüsselwörtern. Außerdem wurde bereits ein Moderationsassistent für Gruppen getestet, der Kommentare zu Beiträgen automatisch anhand festgelegter Kriterien und Bedingungen moderiert.
Die wichtigste Neuerung stellt allerdings eine neue Live-Chat-Option dar. So wurde bereits englischsprachigen Creators in den USA die Möglichkeit geboten, Unterstützung per Live-Chat anzufragen. Über eine spezielle Supportseite können sie live mit einem Support-Mitarbeiter von Instagram chatten. Auch Nutzer, die aus ihren Konten ausgesperrt sind, können auf das neue Feature zurückgreifen.

Wir finden: Die Einführung der neuen Features ist Teil von Metas Bemühung, junge Nutzer von Plattformen wie TikTok, zurückzugewinnen. Ob dieser menschlichere, mehr auf Sicherheit ausgelegter Zugang zu den NutzerInnen aufgeht, bleibt abzuwarten. Der Live-Chat von Instagram ist ein erster wichtiger Schritt zu mehr Nutzerorientierung.

Das neue Jahr bringt traditionell viele Neuerungen mit sich – auch an der Social-Media-Front. Wir sind gespannt, welche Möglichkeiten sich tatsächlich hinter den Ankündigungen verstecken und ob die Plattformbetreiber ihre Versprechungen einhalten können. Und wer weiß – vielleicht wartet im nächsten Jahr auch der lang ersehnte LinkedIn Business Manager auf uns. 😉

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