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TGIF #8 – Der News-Wrapup zum Wochenende

Wir haben neue News zum Wochenende! Diese Woche sowohl gute als auch “schlechte” Neuigkeiten von LinkedIn. Und auch Facebook ist wieder dabei. Los geht’s!

LinkedIn Business Manager auf 2022 verschoben

Der LinkedIn Business Manager wurde LinkedIn-Advertisern nun schon öfter versprochen. Nun wird der Rollout erneut verschoben. In der Roadmap für das nächste Jahr verkündete LinkedIn, dass sich die zentrale Plattform zum Management von Business-Seiten momentan in der Beta-Phase befindet und für alle Werbetreibenden im ersten Halbjahr 2022 ausgerollt werden soll.

Quelle: LinkedIn

Wir finden: Der Business Manager ist lange überfällig – besonders für Werbetreibende, die mehrere Ad Accounts und Seiten betreuen. Mittlerweile ist selbst Pinterest der Businessplattform zuvorgekommen – hier muss LinkedIn schleunigst nachlegen.

Facebook schränkt Targeting-Optionen ein

Meta plant Einschränkungen im Targeting von Zielgruppen. Um das Nutzererlebnis zu verbessern und wohl auch Regulierungen im US-Datenschutz zu entsprechen, sollen Targeting-Optionen für sensible Daten entfernt werden. Dazu gehören unter anderem die religiöse Zugehörigkeit, sexuelle Orientierung, Ethnie und Gesundheitsdaten. Diese Anpassung soll Microtargeting basierend auf sensiblen Themen verhindern. Die Änderungen treten ab dem 19. Januar 2022 auf Metas Plattformen Facebook, Instagram, Messenger und im Audience Network in Kraft.

Wir finden: Die detaillierten Targetingmöglichkeiten auf Facebook sind immer wieder Gegenstand kritischer Berichterstattung. Im Umfeld der Diskussionen um die US-Wahlen und welche Rolle Social Media Ads dabei gespielt haben, schränkt Facebook nun das Targeting weiter ein. Im Kern dürften die Kürzungen aber nur wenige Werbetreibende mit sehr speziellen Use Cases betreffen.

LinkedIn Live für alle

Die Livestream-Funktion bei LinkedIn ist nun für alle Seiten verfügbar. Trotzdem müssen verschiedene Kriterien für die Zulassung erfüllt werden. Dazu gehören unter anderem die bisherige Einhaltung der Community-Richtlinien, eine Community-Größe von mehr als 150 Followern und/oder Kontakten und grundlegende Erfahrung mit der Erstellung von Originalinhalten auf LinkedIn. Live-Streams können zudem nicht aus China geteilt werden. Einen Überblick über alle erforderlichen Kriterien für den ersten eigenen LinkedIn Livestream gibt es auf den Hilfeseiten der Plattform.

Wir finden: Livestreams auf LinkedIn werden auch in Deutschland immer populärer. Kein Wunder – ist Videowerbung doch einer der große Wachstumstreiber im Onlinegeschäft. Viele abgesagte Großevents wegen Corona tun ihr Übriges. Wir hoffen auf eine höhere Produktionsqualität als bei Facebook Live. Aufgrund des Businessumfelds auf LinkedIn sieht es damit bereits ganz gut aus.

Thank God It’s Friday!

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