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TGIF #33 – Neue Google Ads Formate

Schön, dass ihr wieder bei unseren News zum Freitag vorbeischaut. Diese Woche gibt es ein reines Google-Update: Wir berichten von neuen Darstellungen in den Google Ads, Auswirkungen des neuesten Core-Updates und der Einrichtung von erweiterten Conversions. Rein da!

Google experimentiert mit neuen Ads-Darstellungen

Google hat auf der vergangenen “Google Marketing Live 22”-Konferenz einige spannende Neuerungen für Advertiser vorgestellt. Kernthema waren dabei neue Wege zu mehr Conversions. Unter anderem durch die Verknüpfung von Product-Feeds und Ads sowie optimierten Einsatzmöglichkeiten von Augmented Reality.

Das Shopping über Google-Anzeigen soll organischer und intuitiver gestaltet werden. Zu diesem Zweck verschmelzen die Shopping-Anzeigen immer mehr zu einer Art Online-Magazin mit unterschiedlichen Ads-Platzierungen.

Neu ist auch die Option, ein 3D-Modell eines Produktes hochzuladen und den NutzerInnen die Möglichkeit zu geben, dies mittels Augmented Reality direkt bei sich zu Hause zu platzieren. Denkbare Use Cases sind hier zum Beispiel Fashion oder Furniture.

Quelle: thomashutter.com

Ebenfalls werden Googles Performance Max Kampagnen zukünftig durch fünf neue Features unterstützt:

  1. Erweiterte Unterstützung der Kampagnenverwaltung bei Search Ads 360 sowie der mobilen Google Ads App
  2. Verkaufsziele im lokalen Geschäft: Optimierung zukünftig auch auf Store Traffic und Local Sales
  3. Wirkungssteigerung bei Burst-Kampagnen: Zur Zielerreichung der Ladenbesuche während saisonaler Ereignisse innerhalb eines bestimmten Zeitraums
  4. Statistik-Auswertungen: Leistungssteigerung durch präzisere Einblicke in die Zielgruppen und Auktionserfolge
  5. Optimierungsempfehlungen von Google: Direkte Vorschläge zur Verbesserung der Kampagnen-Performance

Mehr Infos zu den Neuerungen von Google gibt es im Blog von Thomas Hutter.

Wir finden: Die dynamischen Shopping Anzeigen auf Google, die sich je nach Endgerät und Suchanfrage anpassen, sind schon lange ein großer Wachstumstreiber vom Ads-Geschäft des Suchgiganten. Durch die neuen großformatigen Darstellungsmöglichkeiten und die AR-Spielchen rückt der eigene Online-Shop immer weiter in den Hintergrund. Auch bei Meta war das Thema hoch im Kurs. Jedoch konnte das Potenzial aufgrund hoher Kosten für die AR-Ads und mangelhafter Kompatibilität von den Endgeräten der Nutzer nicht ausgeschöpft werden. Programme wie “Buy on Google”, mit denen der Kaufabschluss direkt in Google Shopping getätigt werden kann, sind da nur der letzte Schritt. Bei allen neuen, zweifelsfrei beeindruckenden Ads-Formaten sollten Advertiser den eigenen Online-Shop jedoch nicht vernachlässigen. Einen direkten Kundenzugang über ein eigenes Datenmanagement kann Google Shopping nicht ersetzen.

Erste Auswirkungen des Google Core-Updates

Seit dem 25. Mai wird das May 2022 Core-Update in der Google-Suche ausgerollt. Wie auch schon bei den vorherigen Core-Updates soll auch dieses Update die Suchergebnisse präziser und hilfreicher gestalten. Besonders Websites, die auf ein informationsreiches Angebot setzen, berichten über wegbrechenden Search-Traffic. Insgesamt ist tatsächlich zu beobachten, dass in den deutschen Suchergebnissen der Anteil der Knowledge-Panel-Ergebnissen um 5 % gesunken ist. Auch organische Shopping-Ergebnisse und Schlagzeilen sollen von dem Google Core-Update betroffen sein. Im Webmasters-Forum berichten einige Betreiber transaktionaler Websites, dass sie hingegen über einen Traffic-Boost über die Suchmaschinen verfügen. Überprüfen können wir diese Angaben momentan nicht.

Quelle: SemRush

Wir empfehlen: Wie bei jedem Core Update gilt auch hier: Ruhe bewahren. Nach den anfänglich starken Schwankungen in den Rankings stellt sich mittlerweile bereits eine Normalisierung ein. Auch ohne Google-Update sollten Websitebetreiber ihre Rankings natürlich dauerhaft im Auge halten. Neben aktuellen SEO-Tools bieten auch wir stets aktuelle Monitoring-Lösungen, die Schwankungen in den Suchmaschinenplatzierungen sichtbar machen.

Google: Erweiterte Conversions einrichten

Überall im Online-Marketing haben wir momentan mit wegbrechenden Daten zu kämpfen. Facebook stampft Zielgruppenmerkmale ein, Google lässt sich in der Search Console weniger in die Karten schauen und dann wäre da noch die Sache mit der Privatsphäre der Nutzer und Nutzerinnen.

Eine Möglichkeit, um das Conversion-Tracking von Google Anzeigen robuster zu machen, sind die erweiterten Conversions. Dabei werden Conversions auf der eigenen Website mit Daten von Google abgeglichen und einem Google-Nutzerkonto zugeordnet, wenn dies möglich ist. Das hat gleich mehrere Vorteile: Die Customer Journey kann lückenloser verfolgt werden und die Conversion-Optimierung des Ads-Systems greift besser, weil mehr Daten zur Conversion verfügbar sind.

In unserer neuesten How-To-Anleitung erklären wir euch, wie ihr die “Erweiterten Conversions” bei Google Ads mit dem Google Tag Manager einrichtet und mit eurer Website verknüpft. Wir haben mit den erweiterten Conversions besonders bei E-Commerce-Kampagnen bereits messbare Steigerungen in der Performance feststellen können. Die Einrichtung ist also in jedem Falle eine gute Idee und lohnt sich.

Wir wünschen ein schönes & entspanntes Wochenende. Bis nächste Woche! #TGIF

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