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TGIF #37 – Twitter führt unbegrenzte Tweets ein!

Es ist schon wieder Freitag, das bedeutet: Es ist wieder Zeit für unsere Short News! Heute dreht sich alles um die Kanäle Twitter, Meta und TikTok: Das Ende einer Zeichenlimit-Ära, Reaktionen auf Beschlüsse des Obersten Gerichtshofs der USA und Neuerungen bei TikToks Attribution.

Twitter sprengt das 280-Zeichenlimit

Vor fünf Jahren verabschiedete sich Twitter von einem damaligen Markenzeichen, dem Limit von 140 Zeichen pro Tweet. Nun arbeitet Twitter am Launch der Funktion Twitter Notes, mit der das Ende von Threads und dem Zeichenlimit bei Twitter einhergehen könnte. Ersten TesterInnen ist es bereits möglich, Inhalte in Artikellänge zu verfassen, die wie ein Tweet auf der Plattform veröffentlicht werden können.

Mehr zum Thema erfahrt ihr bei onlinemarketing.de.

 

Wir finden: Bereits letzte Woche haben wir berichtet, dass Instagram an einer Notiz-Funktion arbeitet. Twitter Notes ist die logische Weiterentwicklung der Plattform. Schließlich werden bereits heute Threads mit teilweise 20 Einzeltweets auf der Plattform veröffentlicht. Die Blogging-Funktion könnte dafür sorgen, dass längerer Content auf Twitter einfacher konsumiert und verbreitet werden kann. Ein richtiger Move!

US-Konzerne reagieren auf Abtreibungsurteil

Nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs, das liberale Abtreibungsrecht des Landes zu kippen, haben große Software-Konzerne wie Meta, Google und Mozilla angekündigt, betroffenen MitarbeiterInnen Reisen in Staaten zu bezahlen, in denen Abtreibungen legal durchgeführt werden können. Ein Sprecher von Meta erklärte dazu: „Wir sind dabei zu prüfen, wie wir dies angesichts der komplexen Rechtslage am besten tun können.“

Mehr Informationen zum Thema gibt’s im Wall Street Journal.

Wir meinen: Die meisten MitarbeiterInnen der US-Digitalszene arbeiten in den demokratisch regierten Bundesstaaten der Ost- und der Westküste. Hier ist ohnehin mit keiner Verschärfung der Gesetze zu rechnen. Dass die großen US-Konzerne sich allerdings so offensiv gegen ein Supreme Court-Urteil aussprechen, zeigt nur, wie groß die gesellschaftliche Empörung in den USA ist.

Tiktok stellt Attribution Manager vor

Um Kampagnen sinnvoll messen zu können, nutzen Werbetreibende Attributionsmaßnahmen. Darüber kann nachvollzogen werden, welche Touchpoints mit Werbeanzeigen welche Erfolge nach sich gezogen haben.
Standardmäßig war bei TikTok bislang ein Attributionsfenster von 7 Tagen (Klick) beziehungsweise einem Tag (View) verfügbar. Löste ein User 8 Tage nach dem Touchpoint eine Conversion aus, wurde diese nicht mehr der Kampagne zugeordnet.
Je nach Werbeziel können ab sofort auch andere Zeiträume für die Attribution definiert werden: Für Klicks können bis zu 28 Tage, für Views bis zu 7 Tage modelliert werden. Weitere Infos gibt es im Blog von Thomas Hutter.

Wir finden: Die neuen Attributionseinstellungen orientieren sich an Best-Practice-Lösungen von Facebook und Instagram. Über einen längeren Attributionszeitraum können Conversions sichtbar gemacht werden, die erst nach mehreren Tagen ausgelöst werden. Dies eignet sich zum Beispiel für Branding- oder Awareness-Kampagnen auf der Videoplattform.
Wir wünschen ein entspanntes Wochenende. Immer schön viel Wasser trinken, nicht vergessen. Bis nächsten Freitag!

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